Papierschöpfen

Die Kunst des Papiermachens

Von den Anfängen der Papierherstellung in China 105 n.Chr. bis in die erste Hälfte des 19.Jahrhunderts wurde Papier ausschließlich in Handarbeit gefertigt.

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In der Bütte beginnt der Weg der Papierentstehung

Das Schöpfsieb wird in den dünnflüssigen Stoffbrei (Suspension) getaucht und langsam in schwingender Bewegung wieder aus der Bütte herausgehoben (Büttenpapier).

Das überschüssige Wasser fließt durch das Sieb ab und die zurück bleibenden Fasern haben auf dem Sieb einen gleichmäßigen Papierfilz gebildet.

In die Schöpfsiebe sind oft Wasserzeichen kunstvoll in aufwändiger Handarbeit eingearbeitet. Auf dem fertigen Bogen wird das Wasserzeichen als dünnere Stelle im Papier sichtbar.

Wasserzeichen haben zwei Funktionen:
Einmal schützen sie die Papiere vor Fälschungen wie dies bei Banknoten oder Urkunden der Fall ist.
Zum anderen sind sie Kennzeichen der Herkunft des Papiers.

Gautschen und Pressen

Der Deckelrahmen des Siebes wird abgenommen und der Papierfilz auf einer nassen Filzunterlage abgerollt (gegautscht). Zusammen mit dieser Unterlage wird dem noch sehr instabilen, nassen Papier in der Presse weiter Wasser entzogen.

Anschließend wird das noch feuchte Papier vom Filz abgenommen und getrocknet.

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